Erst mal hinkommen...

Sorry, no translation here, but if you scroll down you'll find lots of fotos that you might enjoy looking at.

Die erste Etappe hätte von zu Hause mit der Straßenbahn zum Bahnhof in Bielefeld sein sollen, wurde aber von Caroli kurzerhand  in einen Bringservice mit dem Auto umgewandelt.

Nette Sache, das!

Dann folgte eine Fahrt mit dem Regio (Deutschlandticket) zum Flughafen Köln/Bonn, wo der Bus abfuhr.

Der Zug war pünktlich, was mir einen Cappuccino (koffeinfrei) in Terminal 2 einbrachte.

So konnte ich ein wenig über die Ironie, die in diesem Abfahrtsort lag, nachdenken: Da fahre ich aus ökologischen Gründen mit dem Bus, was teuerer ist (350 Euro) und länger dauert (von Samstagmorgen bis Montagnachmittag), und es geht nicht nur ausgerechnet an einem Flughafen los, sondern auch noch an dem, von dem aus ich gefühlte 1000 mal nach Berlin und zurück geflogen bin.

Und nicht nur das: Während ich in der Novemberkälte auf den verspäteten Bus (30 Minuten) warte, erinnere ich mich daran, wie oft ich genau hier von der Fahrbereitschaft meines Ministeriums abgeholt wurde. Nette Fahrer, schicke Limousinen.

Ok, heute nicht.

1
NOV
2025

Erste Etappe
Oesterreich - Ungarn

Oesterreich in der Nacht durchquert, aber dann ein spektakulärer Sonnenaufgang in Ungarn, so richtig schön kitschig.

Und immer wieder die ungarische Puszta mit ihrer unglaublichen Weite!

2.NOV 2025

Rumänien

In Rumänien gab es ganze velassene Gebäudekomplexe, schneebedeckte Berge und einen sanfteren Sonnenuntergang - und danach ging die Post ab. Die Fahrer vermehrten sich auf wundersame Weise und feierten vorne im Bus Party - von 6 bis kurz vor Mitternacht. Hier meine etwas verzweifelte Originalaufzeichnung:

"Flixbus im Stau. Vorne: vier rumänische Fahrer, von denen mindestens drei pausenlos sprechen, grölen oder lauthals lachen. Dazu kommen vier Handys, von denen ein bis zwei unterschiedliche Livemusik von sich geben. Rumänische Folk- oder Popmusik mit Akkordeon, Gitarre, Geige, Schlagzeug und Gesang. einer der Männer singt bisweilen mit. Über die anderen Handys sind andere Männer (auch Fahrer?) per Videocall zugeschaltet, die natürlich auch zur Unterhaltung (kann man das überhaupt noch Unterhaltung nennen? Vielleicht besser zum Erhalt des Lärmpegels) beitragen wollen. Ich habe in Gedanken schon diverse Beschwerdebiefe geschrieben, da mir sonst nichts einfällt, wie ich mit so einer Situation umgehen soll, aber ich weiß natürlich, dass das keine Lösung ist. Jetzt zähle ich fünf Fahrer."

Positiv zu erwähnen ist lediglich, dass die Verspätung dazu führte, dass ich in Bukarest keinen zweistündigen Aufenthalt hatte (wovor ich mich schon Wochen vorher gefürchtet hatte... - Da kann man mal wieder sehen!), sondern direkt in den nächsten Bus umsteigen konnte, der mich durch Bulgarien nach Griechenland brachte.

Bulgarien - Griechenland

Allerdings waren die Resieabenteuer mit diesem Umstieg mitnichten beendet: Der nächste Fahrer (übrigens allein) war das exakte Gegenteil von den trink- und feierfreudigen Rumänen. Er raste wie ein Wilder, schabte schon mal hie und da mit dem Bus irgendwogegen und forderte mich auf, das Essen einzustellen (gegen 4 Uhr morgens), weil das zu laut sei.

Ok, wieder was gelernt.

Um sechs waren wir dann in Sofia, wo ich erleichtert den Bus verließ, um eine Toilette zu finden  die natürlich abgeschlossen war. 

Als ich zum Bus zurückkehrte, war dieser verschwunden, und andere Mitreisende radebrechten, der Busfahrer habe mitgeteilt, er sei um sieben wieder da, und dann ginge es weiter. 

Surprise, surprise!

Für mich war das nicht so schlimm, weil ich dicke Jacke und Bauchtasche dabeihatte, aber andere waren da weniger gut dran. 

Jedenfalls machten wir uns unter der Führung eines netten Australiers auf in das Bahnhofsgebäude, wo wir tatsächlich eine geöffnete Bezahltoilette fanden - natürlich nur gegen rümänisches Geld. Egal, ein Mitreisender erbarmte sich meiner, und so konnte auch ich...

Um danach noch etwa 20 MInuten frierend auf den Bus zu warten, der dann zum Glück mit einem anderen Fahrer weiterfuhr. 

Manchmal ist man schon für Kleinigkeiten dankbar.

3 NOV 2025

...und Horto war erreicht.

Natürlich musste erst noch in Thessaloniki der Bahnhof gewechselt werden, weil der Busbahnhof der griechischen Buslinien nicht am Hauptbahnhof war, aber der nette Busfahrer nahm mich und einen nach Hause reisenden Griechen mit, weil er am Hauptbahnhof seinen Bus waschen musste.

Und der Rest war dann wirklich einfach, weil ich in Volos von meiner Tochter abgeholt wurde.

Angekommen

Bei Liza und Adonis

und ihrem wunderbaren Garten,

Und dazu gehören natürlich jede Menge Katzen

Reife Orangen wollen geerntet und ausgepresst werden...

Impressionen aus Horto, wo Liza wohnt.

Immer wieder...

...ganz viele Spaziergänge

Am Meer, in den Bergen und dazwischen...

Baden war ich auch!

...und so sieht ein anständiger Tisch in Griechenland nach dem Essen aus:

Schattenspiele...

...oder Spiele mit dem Schatten

Herbst gab's auch...

Liza-Melina
und
ich



Und jetzt geht's weiter zu meinem erten Versuch, etwas zu erzählen.


Hier: wie Olivenöl hergestellt wird (ich gelobe Besserung)

Der Olivenhain, aus dem die Oliven stammen, liegt direkt am Meer. 

Total malerisch! 

Und hier sind wir schon an der Olivenmühle, wo die 14 Säcke  mit knapp 1000 kg Oliven zur Maschinenstraße gefahren werden, wo aus ihnen Olivennöl gepresst wird.

Hier kann man sehr schön sehen, dass Oliven erst grün sind und dann schwarz werden. Schwarze Oliven sind also einfach reifer al grüne.

Dann werden die Säcke auf den Gierschlund der Maschinenstrasse geworfen...

...und dort ausgelehrt.

Wenn die Maschine dann angestellt wird, werden die Oliven mit dem Transportband zum Waschen gebracht. 

Jetzt werden die Oliven gerüttelt und gewaschen.

Dabei kommt echt viel braune Suppe raus...

...bevor sie in einen Trichter fallen und weitertransportiert werden.

Dann wird das Öl geteilt, auf zwei kleinere Zylinder verteilt und noch einmal gereinigt , bevor es am Ende - ein bisschen wie flüssiges Gold - auf dem  letzten Tisch landet, von wo aus es in die Kanister gefüllt werden kann. 

Fast wie an der Tankstelle.

Außer zum Überwachen der Anlage braucht es eigentlich nur zwei Menschen: Einen der die Oliven einlädt und einen, der das Öl abfüllt.

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